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Start unserer Weltumsegelung

01.04.2013

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Unsere Weltumsegelung

Unsere Motivation

Viele Menschen fragen uns immer wieder, warum wir unser Vorhaben durchführen wollen. Wenn wir darauf antworten sollen, dann fallen uns eigentlich tausende Gründe und Argumente dafür ein.

 

Die Idee, bzw. der Traum entstand als wir durch Zufall vor 6 Jahren im Internet auf einen Blog von Weltumseglern stießen. Wir begannen zu lesen und diese Erlebnisse und Abenteuer in uns aufzusaugen. Wir erkannten recht bald, dass dies ein Leben, bzw. eine Erfahrung ist, die wir auch erleben wollen. Der erste Gedanke war, dass wir so etwas machen werden, wenn unsere Kinder alt genug sind und ausgezogen sind. Dann könnten wir bis zu unserer Pension genug gespart haben und lossegeln.

Doch bald stießen wir auf Bücher von Familien, die um die Welt gesegelt waren und wir waren von der Idee begeistert, so ein Leben, so ein Abenteuer mit unseren Kindern zu erleben. Wir erfuhren auch von Schicksalen, die jahrelang für ihren Traum lebten und arbeiteten und dann nach jahrelangem Planen und Arbeiten, wegen einer Krankheit ihren Traum einer Weltumsegelung nicht mehr durchführen konnten.

Nein! Das wollten wir nicht. Das Leben ist sowieso viel zu kurz und das sollte man genießen. Also begannen wir zu überlegen, was uns so eine Weltumsegelung kosten würde. Zuerst dachten wir, dass man reich sein muss um sowas tun zu können, aber immer mehr erkannten wir, dass die wenigsten Millionen gespart hatten. Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen, aber die große Mehrheit spart jahrelang um sich diesen Traum zu erfüllen.

Also, begannen auch wir zu sparen. Teure Urlaube ans Mittelmeer entfielen, dafür bestiegen wir alle möglichen Berge in unserer Umgebung, immer mit selbst gemachten Proviant im Gepäck. Kinobesuche wurden gestrichen, dafür spielten wir mit den Kindern "Mensch Ärgere dich nicht" oder "Heckmeck am Bratwurmeck". Wir saßen zusammen, planten und träumten von unserer großen Reise.

Natürlich musste auch Gabriel viel Arbeiten und Aufträge annehmen, die ihn öfters ins Ausland führten, aber mit dem Ziel vor Augen, waren auch diese Zeiten zu meistern. Petra hielt derweil zu Hause die Stellung und motivierte uns alle, wenn wir mal wieder das Ziel aus den Augen verloren und an unserem Vorhaben zweifelten.

 

Und unsere Kinder? Nun, ich denke, dass dieses Erlebnis mit uns allen, zusammen als Familie, für sie diese entbehrungsreiche Zeit wieder aufheben wird. Sie werden Erfahrungen machen, die sie sonst in ihrem Leben wahrscheinlich nie machen würden. Und wir möchten unseren Kindern zeigen, wie das Leben für andere Kinder in armen Ländern ist. Dass man vielleicht auch mit mehr Entbehrungen eine fröhliche Zeit als Kind haben kann, solange man als Familie zusammen viel Zeit verbringt.

Wir wollen diese Reise ganz bewusst als Familie, mit unseren Kindern erleben. Und bereits jetzt wollen wir beginnen, uns von unnötigem materiellen Ballast zu trennen und unsere Bedürfnisse auf ein Minimum reduzieren. Wir wollen uns, jetzt hier in Tirol, aber auch später auf unserer Reise sozial für Kinder engagieren. Mehr dazu gibt es unter der Rubrik "Soziales Engagement". 

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